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Eine Rede…

4 Punkte, die Sie für eine wirkungsvolle Rede brauchen

Es wäre natürlich schön, wenn man im Internet eine Rede finden könnte, die hundertprozentig auf die entsprechende Konstellation zugeschnitten wäre. Dies ist allerdings sehr unwahrscheinlich, weshalb ich Ihnen hier eine Anleitung zur Verfügung stellen möchte:

 

1. Das Ziel der Rede bestimmen

Wichtig ist, dass man sich bereits am Anfang der Arbeit darüber im Klaren ist, was man eigentlich erreichen will. Will man die Zuhörer
erheitern, in Fesseln schlagen, aufrütteln, betroffen machen, Aufmerksamkeit auf etwas lenken, Botschaften mitteilen oder nur ablenken?
Hat man das Ziel erst bestimmt, stellt es den roten Faden dar, an dem man sich während der weiteren Arbeit orientieren kann.
Hinweis. Für eine Rede auf Festen oder Privatfeiern sollten die ersten der oben aufgeführten Punkte in Betracht gezogen werden.

 

2. Die Zielgruppe vor Augen haben

Dieser Punkt ist für das Gelingen einer Rede von erheblicher Wichtigkeit. Man kann eine großartige Rede vorbereiten, die vor Verbalakrobatik strotzt – wenn beispielsweise ein einfach strukturiertes Publikum sie nicht versteht, tritt Langeweile auf. Behalten Sie das Anspruchsniveau Ihrer Zuhörer immer im Auge. Beachten Sie auch die soziale Struktur wie Alter, Geschlecht, Fachpublikum, Familie, Gruppenzugehörigkeit, homogene oder heterogene Gruppe (kennen sich die Gäste untereinander), etwaige Wortführer usw. Sprechen Sie nicht so, dass Ihr Publikum überfordert ist, aber langweilen Sie es auch nicht mit nichtssagenden Worten. Haben die Zuhörer ein gemeinsames Interesse, sollten Sie sich das unbedingt zunutze machen. Die allgemeine Aufmerksamkeit ist Ihnen dann sicher. Denken Sie auch an notorische Zwischenrufer (die gibt’s besonders häufig auf kleineren, privaten Gesellschaften). Überlegen Sie sich, wie Sie auf unqualifizierte Randbemerkungen reagieren wollen – hier kann eine humorvolle Erwiderung wahre Wunder bewirken.
Wenn Sie hier mit Ihrer Einschätzung richtig liegen, können Sie schon vor der Rede Zustimmung oder Ablehnung kalkulieren.
Ein kurzes Beispiel: Wenn Sie vor einer Gruppe von Fußballanhängern den Witz von den elf Idioten erzählen, die hinter einem Ball herlaufen haben Sie verloren.

 

3. Vorbereitung

Schon bevor man die ersten Sätze schreibt, sollte man sich ein paar Tage zuvor innerlich mit dem Thema auseinandersetzen. Je mehr Gesichtspunkte man sammelt, je mehr Aspekte man berücksichtigt, umso besser. Später kann man eine Auswahl treffen und Einzelaspekte beschreiben.
Grundzutaten für eine gute Rede sind passende Zitate und Dichtersprüche aus Literatur, Wissenschaft, Religion, Musik, Gesellschaft, Mode, etc., die in den Vortrag eingefügt werden.
Man sollte also Zitatensammlungen gründlich durchforsten, auch Beispiele aus dem täglichen Leben der Zuhörer verwenden, ein Blick in die Medien werfen und vielleicht schon mal für spätere Gelegenheiten gelungene Bonmots und Aussprüche sammeln.
Beispiel: 50. Geburtstag des Jubilars: Welche historischen Ereignisse fanden am Geburtstag statt, welche Stationen im Leben sollten besonders erwähnt werden, welche Leidenschaften, Hobbys hat der Jubilar, welche berühmte Persönlichkeiten wurden am gleichen Ort oder zur gleichen Zeit geboren, welche Charaktereigenschaften beschreiben den Jubilar und, welche Zitate passen?

(wird fortgesetzt)


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